Kiewer Bürger werden aufgefordert, auf künstliche Blumen in Friedhöfen zu verzichten.

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Die Kiewer Stadtverwaltung (KCSA) hat die Einwohner der Hauptstadt gebeten, keine Plastikkränze und -blumen auf Friedhöfe zu bringen. Experten erklären: Die Tradition, Gräber mit künstlichem Schmuck zu verzieren, fügt der Umwelt irreparablen Schaden zu.

Warum ist Plastik auf dem Friedhof gefährlich?

Während der Gedenktage steigt die Abfallmenge auf den städtischen Friedhöfen sprunghaft an. Das Hauptproblem besteht darin, dass die meisten künstlichen Elemente nicht recycelbar.

Folgen der Verwendung von Kunststoffdekoration:

  • Mikroplastikverschmutzung: Mit der Zeit zersetzen sich die Produkte und gelangen in den Boden und ins Grundwasser.

  • Giftemissionen: Erhebliche Mengen an Plastik müssen auf Mülldeponien entsorgt oder verbrannt werden, was zur Freisetzung schädlicher Substanzen in die Atmosphäre führt.

  • Bedrohung für das Ökosystem: Leichte Partikel werden vom Wind in nahegelegene Parks und Gewässer getragen und stellen eine Gefahr für Vögel und Tiere dar.

Was ist die Alternative?

Anstelle von „ewigem“ Plastik, das schnell sein Aussehen verliert und zu Müll wird, empfiehlt die Stadtverwaltung von Kiew umweltfreundliche Alternativen zum Gedenken:

  1. Frische Blumen: Traditionelle Blumensträuße, die sich auf natürliche Weise zersetzen.

  2. Pflanzen anpflanzen: Mehrjährige Blumen oder niedrig wachsende Ziersträucher, die die Gegend jedes Jahr verschönern.

  3. Natürliche Zusammensetzungen: Getrocknete Blumen, Kiefernzweige oder Weinrebenkränze ohne Verwendung von Kunststoffelementen.

Der Verzicht auf künstliche Blumen trägt nicht nur zum Erhalt der Natur Kiews bei, sondern verringert auch die Belastung der städtischen Dienste, die mit der Reinigung von Friedhöfen betraut sind, erheblich.


Wichtig: Beim Besuch von Gräberstätten sollten Sie auch die Sicherheitsregeln beachten und auf Luftschutzsirenen reagieren.