„Schutzobjekt“: eine groß angelegte Ausstellung zum 40. Jahrestag der Tschernobyl-Tragödie

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Am Donnerstag, 23. AprilIm Nationalen Zentrum „Ukrainisches Haus“ in Kiew wird ein Ausstellungsprojekt beginnen. "Tschernobyl. Schutzobjekt"Die Ausstellung ist dem 40. Jahrestag der größten von Menschen verursachten Katastrophe in der Geschichte der Menschheit gewidmet.

Worum geht es in der Ausstellung?

Das Projekt schlägt vor, Tschernobyl nicht nur als Sperrzone zu betrachten, sondern als einen Ort, der in den letzten vierzig Jahren weitergelebt und sich verändert hat.

Wesentliche Elemente der Ausstellung:

  • Chronik der Ereignisse: Dokumentarische Beweise vom Zeitpunkt des Unfalls im Jahr 1986 und dem Heldenmut der Liquidatoren bis hin zu modernen Bedrohungen – insbesondere dem Treffer einer russischen Drohne in einem neuen gesicherten Bereich im Februar 2025.

  • Kultureller Kodex: Einzigartige Materialien über das Erbe von Polissya und wenig bekannte Seiten der jüdischen Geschichte der Region.

  • Künstlerische Interpretation: Werke bedeutender ukrainischer Künstler, darunter Maria Prymachenko, Viktor Zaretskyi und Ada Rybachuk.

Informationen für Besucher:

  • Ort: Kiew, Chreschtschatyk-Straße 2 (Nationales Zentrum „Ukrainisches Haus“).

  • Arbeitszeit: vom 23. April bis zum 7. Juni 2026.

  • Zeitplan: Dienstag bis Sonntag von 11:00 bis 19:00 Uhr (Montag ist Ruhetag).

Zertifikat: Der 26. April 2026 markiert den 40. Jahrestag der Explosion im Reaktorblock 4 von Tschernobyl. Dieses Datum bleibt ein Symbol für den Mut der Liquidatoren und eine Mahnung an die globale Verantwortung für die nukleare Sicherheit.