Der Tunnel zwischen Schewtschenko und Pochaina ist um 34 cm abgesackt; eine umfassende Reparatur wird für 1,8 Milliarden UAH vorbereitet.

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Der technische Zustand des Streckenabschnitts zwischen den Stationen Tarasa Shevchenko und Pochaina wird als kritisch eingestuft. Experten haben erhebliche Absenkungen der Bauwerke, Risse und aktives Grundwassersickern festgestellt. Die Sanierungsarbeiten werden voraussichtlich zwei Jahre dauern.

Technischer Zustand und Unfallursachen

Eine Inspektion des zwischen 1978 und 1980 erbauten Tunnels ergab strukturelle Schäden. Die Hauptprobleme:

  • Senkung: von 21 bis 34 cm in verschiedenen Bereichen.

  • Schaden: Risse in den Rohren, abgeplatzte Rippen, fehlende Befestigungselemente.

  • Geologie: Der Tunnel steht auf wassergesättigten Böden des ehemaligen Flussbetts des Flusses Pochaina.

Warum ist das passiert? KPI-Spezialisten identifizieren drei Faktoren:

  1. Entwicklungsänderung: Neue Bauwerke oberhalb der U-Bahnlinie haben den Bodendruck verändert.

  2. Wasser: Alte, undichte Rohrleitungen in der Nähe durchtränken den Boden rund um den Tunnel.

  3. Vibrationen: Die ständige dynamische Belastung durch die Züge zerstört den instabilen, nassen Untergrund.

Finanzielle Seite des Projekts

In den vergangenen sechs Jahren sind die Kosten für die Arbeiten um folgende Beträge gestiegen: 23 mal:

  • 2020 Jahr: Das Projekt wurde auf 79,5 Millionen UAH geschätzt.

  • 2026 Jahr: die Kosten stiegen auf 1,84 Milliarden UAH.

Die Reparatur wird Folgendes umfassen 950 Meter Die Gleise müssen erneuert werden. Die schwierigsten Abschnitte (nahe dem Bahnhof Taras-Schewtschenko und im Industriegebiet) erfordern eine vollständige Erneuerung der Abdichtung und des Korrosionsschutzes. Nach der Sanierung soll der Tunnel laut Plan weitere 120 Jahre halten.

Wie wird der U-Bahn-Betrieb während der Reparaturarbeiten aufrechterhalten?

Die Kiewer Stadtverwaltung und die U-Bahn erwägen drei Szenarien zur Verkehrsorganisation:

Szenario Beschreibung Auswirkungen
"Pendeln" Die Züge durchfahren einen Tunnel nacheinander. Deutliche Verlängerung der Wartezeiten.
Nachtfenster Verlängerung der Arbeitszeiten in der Nacht. Eine verspätete Öffnung oder vorzeitige Schließung der Bahnhöfe ist möglich.
Standortschließung Vollständige Verkehrsunterbrechung für 3–5 Monate. Mai–September. Die Passagiere werden mit Bussen befördert.

Beruhigung aus der U-Bahn: Derzeit wurden weder aktiver Wassereinbruch noch Sandabtrag (wie beim Demiivska-Unglück) festgestellt. Der Zustand des Tunnels wird rund um die Uhr überwacht.