Das Ministerkabinett der Ukraine hat erhebliche Mittel aus der staatlichen Haushaltsreserve bereitgestellt, um die Infrastruktur der Hauptstadt für die kommende Heizperiode vorzubereiten. Regierungsbeamte kritisieren jedoch das Tempo der Fertigstellung wichtiger Arbeiten durch die Kiewer Stadtverwaltung als unbefriedigend.
Dies gab die ukrainische Ministerpräsidentin Julia Swrydenko im Anschluss an eine Sondersitzung bekannt.
Staatliche Förder- und Unterstützungsprogramme
Die Regierung betonte, dass die Zentralregierung ihren Verpflichtungen zur Sicherstellung der Energieversorgungssicherheit der Hauptstadt vollumfänglich nachkomme und der Stadt alle notwendigen finanziellen und technischen Mittel zur Verfügung gestellt habe:
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Direkte Subvention: Die Mittel für Kiew stammten aus dem staatlichen Haushaltsreservefonds. fast 4 Milliarden Hrywnja.
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Kofinanzierung: Der Staat übernahm die Berichterstattung. 50 % der Kosten alle geplanten städtischen Infrastrukturmaßnahmen.
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Beteiligung von Regierungsbehörden: Ein Teil der Investitionsmaßnahmen an den Kraftwerken und Hauptnetzen wird direkt von der Wiederaufbauagentur durchgeführt.
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Rabattprogramme: Für die Bewohner wurden gezielte staatliche Kofinanzierungsprogramme ins Leben gerufen, die es Eigentumswohnungs- und Wohnungsbaugesellschaften ermöglichen, individuelle Heizpunkte (ITP) und Notstromquellen in Mehrfamilienhäusern zu Vorzugsbedingungen zu installieren.
Verzögerungen im Zeitplan und die Gefahr einer Prüfung durch den Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrat
Trotz solider finanzieller Ressourcen bereitet der aktuelle Stand der Vorbereitungen für den Wohnungsbau und die kommunalen Dienstleistungseinrichtungen in Kiew dem Ministerkabinett ernsthafte Sorgen.
„Aktuell schreitet die Vorbereitung der Stadt auf die kommende Heizperiode nicht ausreichend voran. Es gibt deutliche Verzögerungen bei der Umsetzung einer Reihe wichtiger technischer Maßnahmen, die dringend behoben werden müssen. Kiew verfügt über den größten städtischen Haushalt aller Städte in der Ukraine sowie über alle notwendigen Ressourcen, einschließlich umfassender staatlicher Unterstützung, um einen reibungslosen Winter zu gewährleisten“, sagte Julia Swrydenko.
Nach einem intensiven Gespräch mit Bürgermeister Vitali Klitschko wurde laut Premierminister ein Stufenplan mit Antikrisenmaßnahmen verabschiedet und strikte Fristen gesetzt, um Verzögerungen zu vermeiden. Die Aufgabe ist klar: Kiew muss auf alle Herausforderungen im Energiesystem vorbereitet sein.
Sollte sich das Arbeitstempo in den kommenden Wochen nicht beschleunigen, wird das Ministerkabinett die Frage der Energievorsorge der Hauptstadt zur Beratung vorlegen. Nationaler Sicherheits- und Verteidigungsrat der Ukraine (NSDC) zur Treffen relevanter Personal- und Verwaltungsentscheidungen.
Zur Erinnerung: Die Stadtverwaltung hatte zuvor über die Inbetriebnahme von vier Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen mit einer Kapazität von 18 MW und die Absicht berichtet, bis Ende des Jahres insgesamt rund 200 MW zusätzliche mobile Stromerzeugung in das System einzuführen.

